Validation

Validation nach Naomi Feil ist eine Kommunikationsmethode für desorientierte alte Menschen, die zwischen 1960 und 1980 aus der Praxis heraus entwickelt wurde.
Validation
Validation leitet sich aus dem lateinischen Wort valere (für gültig erklären) ab. Jemanden zu validieren bedeutet seine Gefühle anzuerkennen und ihm zu sagen, dass seine Gefühle wahr sind. Dadurch wird seine Identität und sein Selbstwertgefühl gestärkt. Validation ist sowohl eine Methode als auch eine Haltung im Umgang mit desorientierten alten Menschen. Sie basiert insbesondere auf einer wertschätzenden Grundhaltung. Diese erfordert ein hohes Maß an Empathie (Einfühlungsvermögen).
Validation

Der Validationsanwender urteilt nicht sondern gibt verbal und nonverbal die Aussagen des betroffenen Menschen wieder. Er erkennt und akzeptiert die aktuelle Gefühls- und Erlebniswelt der jeweiligen Person. Validation geht davon aus, dass es immer einen Grund gibt hinter dem Verhalten von desorientierten alten Menschen.

Obwohl wir nicht immer wissen, warum sich die Person so verhält, helfen wir Ihre Gefühle auszudrücken (egal ob verbal oder nonverbal) um ungelöste Probleme zu bewältigen. Feil/de Klerk-Rubin 2010

Ein umfassendes theoretisches Wissen ist notwendig um die Welt der alten Menschen besser zu verstehen.

Empathie, Theorie und Techniken - dieses Wissen bildet die Basis in unsere Kommunikation.